Kappsäge Tipps

Kappsäge mit Zugfunktion

Was ist der größte Vorteil bei einer Kappsäge mit ZugfunktionDie große Schnittbreite und die damit verbundene Flexibilität beim Sägen. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich Zug-Kappsägen auch so großer Beliebtheit erfreuen.

Häufig genügt eine „normale“ Kappsäge, doch wenn man breitere Werkstücke mit ihr bearbeiten möchte, kommt man sehr schnell an die Grenzen. Beim Zuschnitt von Laminat müssen die meisten Kappsägen (ohne Zugfunktion) da schon passen. Daher unsere Empfehlung: Immer eine Kappsäge mit Zugfunktion.

Beliebte Kappsägen mit Zugfunktion

Die folgenden Kappsägen sind alle mit einer Zugfunktion ausgerüstet:

Alternativ kannst du auch einmal zu unserem Vergleich von Kappsägen mit Zugfunktion schauen. Dort vergleichen wir 5 beliebte Modelle miteinander und geben zudem Tipps zur Auswahl.

Unsere Top3-Empfehlungen für Kappsägen mit Zugfunktion

Falls du dir noch nicht sicher bist, welche Zug-Kappsäge zukünftig deine Werkstatt schmücken soll, findest du hier unsere 3 Empfehlungen für Einsteiger, Heimwerker und Profis:

1. Für Einsteiger – Einhell Zug Kapp Gehrungssäge TH-SM 2131 Dual

Einhell Zug Kapp Gehrungssäge TH-SM 2131 Dual

Einhell Zug Kapp Gehrungssäge TH-SM 2131 Dual*

Ein sehr beliebtes und empfehlenswertes Modell für Einsteiger ist die Einhell Zug Kapp Gehrungssäge TH-SM 2131 Dual*. Sie besticht durch die große Anzahl an Funktionen bei einem fairen Preis-/Leistungsverhältnis.

Das Herszstück bilden bei ihr der 1.800 Watt starke Motor (Leistungsaufnahme) sowie das 210 mm große Sägeblatt (Durchmesser). Dies und die komfortable Zugfunktion ermöglichen einen sehr flexiblen Einsatz sowie große Schnittbreiten: Max. Schnittbreite bei 90°/45°: 310 mm/210 mm. Max. Schnitttiefe bei 90°/45°: 62 mm/36 mm.

Weitere positiv zu erwähnende Features sind z.B.: Sägekopf nach links und rechts 45° neigbar, Laser zur Schnittlinien-Markierung, Spannvorrichtung (Materialklemme), einfacher Sägeblattwechsel durch Spindelarretierung.

2. Für Heimwerker – Metabo Kappsäge KGS 254 M

Metabo Kappsäge KGS 254 M

Metabo Kappsäge KGS 254 M*

Wenn es „etwas mehr“ sein darf, ist die Metabo Kappsäge KGS 254 M* unser Favorit. Hier haben wir sie ausführlich vorgestellt und bewertet.

Die Säge wird ebenfalls von einem 1.800 Watt Motor angetrieben. Der Durchmesser des Sägeblattes (im Lieferumfang enthalten) beträgt 254 mm. Dank der Zugfunktion sind auch hier große Schnittbreiten möglich (bei 90°: 305 mm und bei 45°: 205 mm). Die max. Schnitttiefe beträgt 92 mm bei 90° und 47 mm bei 45°. Die einstellbaren Winkel sind alle mit einer Hinterschnitt-Funktion versehen, was die Säge auch für den Möbelbau interessant macht.

Erwähnenswerte Pro-Features sind hier die integrierten Tischerweiterungen, die LED-Beleuchtung, der Laser zur Schnittlinien-Markierung sowie der Tiefenanschlag (zur Herstellung von Nuten wunderbar geeignet).

3. Für Profis – FESTOOL Kapp-Zugsäge Kapex KS 120 EB

FESTOOL Kapp-Zugsäge Kapex KS 120 EB

FESTOOL Kapp-Zugsäge Kapex KS 120 EB*

Eine absolute High-End-Maschine, bei der wirklich keine Wünsche offen bleiben sollten (für die man aber auch ganz schön tief in die Tasche greifen muss), ist die FESTOOL Kapp-Zugsäge Kapex KS 120 EB*. Viele kennen den Hersteller im Handkreissägen- oder Tischkreissägen-Bereich, doch auch hier bei den Kappsägen ist er ganz oben mit vertreten.

Vorteile bei ihr sind ganz klar die Präzision beim Sägen selbst und die Flexibilität im Umgang. Der Sägekopf lässt sich sowohl nach links als auch nach rechts um je 47° neigen (inkl. Hinterschnitt-Funktion). Der Drehteller lässt sich von -50° bis +60° einstellen. Dies sind wirklich sehr gute Werte.

Pro-Features sind z.B.: die schon erwähnten Winkeleinstellungen, ein präzise einstellbarer Tiefenanschlag, eine Feineinstellung für den Sägekopf und ein Softanaluf sowie ein Quick-Stopp.

Fazit

Eine Kappsäge mit Zugfunktion bringt Flexibilität. Aufgrund ihrer Säulenführung (meist Doppelsäule) lassen sich auch breite Werkstücke bearbeiten.

Natürlich muss man ein paar Euro mehr ausgeben, als für eine „klassische“ Kappsäge (ohne Zugfunktion), doch die Flexibilität, die man dadurch gewinnt, wiegt dies in unseren Augen spielend wieder auf. Schließlich weiß man ja nie, wie es kommt…