Makita DLS600Z
Zuletzt aktualisiert am 25.09.2026 von David Placht
Leichte, kompakte und daher mobile Akku-Kappsäge für kleinere Schnittarbeiten wie Fußleisten, Zierleisten, Aluprofile, Kanthölzer usw.
Zusammenfassung
Die Makita DLS600Z bietet mit nur ca. 6 Kg Gewicht viel Ausstattung und Funktionsumfang wie Laser, Sanftanlauf & Motorbremse und umfangreiche Winkeleinstellungen. Einzig die Schnittkapazität ist aufgrund der Kompaktheit und mangels Zugfunktion für keine großen Werkstücke ausgelegt. Ideal für kleinere Holzarbeiten oder als Ergänzung einer großen Kappsäge.
- Bürstenloser, wartungsfreier und langlebiger Motor
- ADT Automatic torque Drive Technology. Während des Betriebs wird die Drehzahl automatisch reguliert, um je nach Anforderung eine optimale Leistung zu erzielen
- Leichtgewichtig für einfachen Transport zu Baustellen
Technische Daten & Ausstattung
| Leistung: | 18 V Akku |
| Leerlaufdrehzahl: | 5.000 min-1 |
| max. Schnittkapazität: | 46 x 92 mm |
| Durchmesser Sägeblatt: | 165 mm / 64 Zähne |
| Sägeblatt Bohrung: | 20 mm |
| Gehrungswinkel: | -52° bis +52° |
| Neigungswinkel: | -46° bis +46° |
| Zugfunktion: | nein |
| Sanftanlauf: | ja |
| Hinterschnitt: | ja |
| Laser: | ja |
| Staubabsaugung: | ja |
| Maße: | 44 x 40 x 34 (H x B x T in cm) |
| Gewicht ca: | 6,3-6,6 kg |
Vorteile & Nachteile
Die Makita DLS600Z zeigt, wie weit die Akkutechnik inzwischen gekommen ist. Was vor einigen Jahren noch zwingend ein Netzkabel und eine Steckdose in Reichweite erforderte, erledigt diese Kapp- und Gehrungssäge heute mit einem 18-Volt-Akku. Mit Sanftanlauf, Motorbremse, Laser und LED-Arbeitslicht ist sie konsequent auf den mobilen Einsatz zugeschnitten – dorthin, wo eine große Werkstattsäge weder hinpasst noch hingetragen werden möchte.
Motor und Leistung
Im Inneren arbeitet ein bürstenloser Motor mit einer Leerlaufdrehzahl von 5.000 min⁻¹. Bürstenlos bedeutet in der Praxis zweierlei: Es gibt keine Kohlebürsten, die sich abnutzen und getauscht werden müssen, und die verfügbare Akkuenergie wird effizienter in Schnittleistung umgesetzt. Beides zahlt auf die Lebensdauer des Geräts ein.
Ergänzt wird der Motor durch die Automatic Torque Drive Technology (ADT). Diese Elektronik überwacht während des Schnitts den Widerstand des Materials und passt die Drehzahl selbsttätig an. Trifft das Sägeblatt auf einen Astansatz oder ein dichteres Hartholz, steigt das Drehmoment; bei einer leichten Zierleiste läuft die Säge dagegen sparsamer. Für den Anwender heißt das: gleichmäßige Schnittkanten über unterschiedliche Materialien hinweg, ohne selbst nachregeln zu müssen.
Ehrlicherweise gehört dazu die Einordnung: Mit einem 165-Millimeter-Sägeblatt spielt die DLS600Z nicht in derselben Liga wie eine 260er-Netzkappsäge – und will das auch nicht. Für Leisten, Latten und Profile im Innenausbau ist die Leistung mehr als ausreichend, bei starken Bohlen oder breiten Brettern stößt sie an ihre konstruktiven Grenzen.
Schnittleistung und Winkel
Bei 90 Grad trennt die Säge Werkstücke bis 46 x 92 Millimeter (Höhe x Breite). Bei 45 Grad Gehrung bleiben 46 x 65 Millimeter. Eine Zugfunktion besitzt die DLS600Z nicht – der Sägekopf wird ausschließlich abgesenkt. Breitere Werkstücke müssen daher gewendet und in zwei Durchgängen getrennt werden. Wer regelmäßig mit breiten Brettern arbeitet, sollte das vor dem Kauf einkalkulieren.
Bei den Winkeln zeigt sich die Säge dagegen erstaunlich flexibel für ihre Klasse:
- Neigung links / rechts46° / 46°
- Gehrung links / rechts52° / 52°
Bemerkenswert ist vor allem die beidseitige Neigung. Viele kompakte Kappsägen lassen sich nur nach links kippen, was bei Doppelgehrungen ständiges Umdrehen des Werkstücks erzwingt. Die DLS600Z spart diesen Arbeitsschritt – ein spürbarer Vorteil beim Zuschnitt von Sockel- und Deckenleisten.
Sicherheit und Schnittführung
Der Sanftanlauf verhindert, dass die Säge beim Einschalten ruckartig anläuft. Die elektrische Motorbremse stoppt das Sägeblatt nach dem Loslassen des Schalters in kurzer Zeit, sodass nach dem Schnitt kein nachlaufendes Blatt mehr im Arbeitsbereich rotiert.
Für die exakte Schnittführung sorgt ein Laser der Klasse 2M, der die Schnittlinie auf das Werkstück projiziert. Ergänzend beleuchtet ein LED-Arbeitslicht den Schnittbereich – hilfreich in Kellern, Rohbauten und überall dort, wo die Beleuchtung zu wünschen übrig lässt.
Ein Hinweis zur Arbeitssicherheit: Mit 90 dB(A) Schalldruck und 97 dB(A) Schallleistung liegt die DLS600Z in einem Bereich, in dem Gehörschutz Pflicht ist. Positiv fällt dagegen die Vibration von maximal 2,5 m/s² aus, die auch bei längeren Arbeitseinsätzen ermüdungsarm bleibt.
Staubabsaugung
Zum Lieferumfang gehört ein Staubsack, mit dem die Säge sofort einsatzbereit ist – ohne zusätzliche Ausrüstung. Für staubärmeres Arbeiten lässt sich alternativ eine Fremdabsaugung anschließen. Der Stutzen misst 32 Millimeter innen und 37 Millimeter außen und passt damit an gängige Werkstattsauger; ein Gerät von Makita ist dafür nicht erforderlich. Bei Innenarbeiten empfiehlt sich der Sauger klar gegenüber dem Staubsack, schon damit Laserlinie und Anriss sichtbar bleiben.
Akku und Kompatibilität
Die DLS600Z gehört zum 18-Volt-LXT-System von Makita und läuft mit Akkus von 1,5 bis 6,0 Amperestunden. Je höher die Kapazität, desto länger die Laufzeit – ein 6,0-Ah-Akku trägt in der Regel durch einen vollen Arbeitstag im Innenausbau.
Zwei Einschränkungen sind vor dem Kauf wichtig:
Erstens: Die Hochkapazitäts-Akkus BL1890 und BL18120 sind nicht kompatibel und lassen sich nicht verwenden. Wer ausschließlich diese Akkus besitzt, muss zusätzlich einen passenden Akku anschaffen.
Zweitens: Das „Z" im Modellnamen steht für die Auslieferung ohne Akku und ohne Ladegerät. Für Besitzer weiterer LXT-Geräte ist das ein Vorteil, weil sie nicht für Zubehör mitbezahlen, das ohnehin vorhanden ist. Neueinsteiger sollten die Kosten für Akku und Ladegerät dagegen von Anfang an einplanen – sie machen einen erheblichen Teil des Gesamtpreises aus.
Ein Tiefentladeschutz schaltet die Säge automatisch ab, bevor der Akku vollständig entleert ist. Das schont die Zellen und verlängert die Lebensdauer spürbar.
Größe, Gewicht und Handhabung
Mit Abmessungen von 340 x 400 x 440 Millimetern und einem Gewicht von 6,3 bis 6,6 Kilogramm je nach Akku zählt die DLS600Z zu den kompaktesten Kappsägen ihrer Klasse. Sie lässt sich einhändig tragen, passt in jeden Kofferraum und findet auch in einer vollgestellten Werkstatt noch einen Platz.
Trotz der geringen Größe bietet die Grundplatte eine ausreichende Auflagefläche, um das Werkstück kippfrei zu führen. Bei längeren Leisten sollte allerdings mit seitlichen Auflagen oder Böcken gearbeitet werden – das gilt für jede Kappsäge dieser Größenordnung.
Für wen sich die Makita DLS600Z eignet
Ihr natürliches Einsatzgebiet sind Renovierungen, Innenausbau und Montagearbeiten vor Ort: Sockelleisten, Zierleisten, Laminat-Übergangsprofile, Dachlatten, kleinere Kanthölzer und Aluminiumprofile. Für Alu wird ein Sägeblatt mit negativem Spanwinkel benötigt – ein Standard-Holzblatt kann sich im Material verhaken.
Handwerker schätzen die Säge als mobile Zweitmaschine für Einsätze, bei denen eine große Kappsäge zu unhandlich wäre. Ambitionierte Heimwerker bekommen Profitechnik mit bürstenlosem Motor, ADT und Laser, sofern sie das LXT-System bereits nutzen. Wer dagegen nur ein bis zwei Projekte im Jahr umsetzt und noch keine Makita-Akkus besitzt, fährt mit einer einfachen Netzkappsäge wirtschaftlicher.
Wer sich durch Bewertungen und Anwenderberichte zur DLS600Z arbeitet, findet ein deutliches Muster: Die Säge wird überwiegend positiv beurteilt, aber fast immer mit derselben Einschränkung im Nachsatz. Diese Kombination sagt mehr über das Gerät aus als eine reine Durchschnittsnote.
Was Anwender regelmäßig loben
Das Gewicht. Der am häufigsten genannte Pluspunkt. Mit gut sechs Kilogramm lässt sich die Säge einhändig transportieren – vom Transporter in den zweiten Stock, ohne Umweg über die Sackkarre. Anwender, die zuvor eine schwere Netzkappsäge geschleppt haben, beschreiben das durchweg als spürbaren Unterschied im Arbeitsalltag.
Die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Im Rohbau, im Garten oder in Räumen ohne funktionierende Steckdose entfällt die Kabelsuche komplett. Mehrfach wird erwähnt, dass gerade bei kurzen Einsätzen der Aufbau schneller geht als das Verlegen einer Kabeltrommel.
Die Schnittqualität bei Leisten und Profilen. Für den vorgesehenen Einsatzbereich attestieren Anwender saubere Kanten ohne größere Ausrisse. Die automatische Drehzahlanpassung wird dabei häufiger genannt als erwartet – offenbar fällt der gleichmäßige Lauf im Materialwechsel tatsächlich auf.
Die beidseitige Neigung. Wer Sockel- oder Deckenleisten zuschneidet, weiß das zu schätzen. Das Umdrehen des Werkstücks bei Doppelgehrungen entfällt, was Zeit spart und Fehlerquellen reduziert.
Was kritisch angemerkt wird
Die Schnittkapazität. Der mit Abstand häufigste Kritikpunkt – und zugleich der, der am wenigsten überrascht. Bei 46 x 92 Millimetern ist die Grenze schnell erreicht. Auffällig ist: Diese Kritik kommt fast ausschließlich von Käufern, die eine universelle Kappsäge erwartet haben. Wer den Einsatzzweck vorher kannte, führt den Punkt meist gar nicht auf.
Die fehlende Zugfunktion. Eng verwandt mit dem ersten Punkt. Breitere Werkstücke erfordern zwei Durchgänge mit Wenden, was die Präzision beeinträchtigt. Für manche Anwender ein Ausschlusskriterium, für andere eine akzeptierte Konsequenz der kompakten Bauweise.
Die Akkueinschränkung. Dass BL1890 und BL18120 nicht passen, wird regelmäßig als Ärgernis genannt – und zwar besonders von erfahrenen Makita-Nutzern, die gerade diese großen Akkus im Bestand haben. Der Frust entsteht hier weniger durch das Gerät selbst als durch die späte Entdeckung des Problems.
Der Preis ohne Akku. Für Neueinsteiger ins LXT-System summiert sich der Gesamtpreis mit Akku und Ladegerät erheblich. Mehrfach findet sich der Hinweis, dass sich die Anschaffung erst rechnet, wenn weitere Geräte des Systems folgen.
Die Lautstärke. Wird gelegentlich erwähnt, allerdings meist relativierend – 90 dB(A) sind bei Kappsägen kein ungewöhnlicher Wert. Gehörschutz ist ohnehin Standard.
Was sich daraus ablesen lässt
Das Bewertungsmuster ist ungewöhnlich klar: Die Zufriedenheit hängt fast vollständig davon ab, ob die Erwartung zum Gerät passte. Anwender, die eine kompakte Mobilsäge für Leisten und Profile gesucht haben, sind überzeugt. Anwender, die eine kleine Universalsäge erwartet haben, sind es nicht.
Das ist keine Schwäche der DLS600Z, sondern eine Frage der Kaufentscheidung. Die Säge macht das, wofür sie konstruiert wurde, ausgesprochen gut – sie macht es nur eben nicht für jedes Werkstück. Wer vor dem Kauf einen realistischen Blick auf seine typischen Zuschnitte wirft und dabei bei Leisten, Latten und Profilen landet, wird die Anschaffung kaum bereuen. Wer regelmäßig Bohlen oder breite Bretter trennt, sollte eine Säge mit größerem Blattdurchmesser und Zugfunktion wählen.
Fazit
Die Makita DLS600Z ist eine akkubetriebene Kappsäge, die durch ihre innovative Technologie und kompakte Bauweise überzeugt. Mit einer Leistung von 5000 Umdrehungen pro Minute, einer Schnittkapazität von 48 mm in der Höhe und 98 mm in der Breite sowie vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten für Gehrungs- und Neigungswinkel bietet sie eine hohe Flexibilität bei unterschiedlichsten Anwendungen im Innenausbau und Renovierungen. Gegenüber Kappsägen mit Zugfunktion, ist dieses Modell ohne Zugfunktion jedoch nur bedingt für größere Werkstücke geeignet.
Die Automatic Torque Drive Technology (ADT) sorgt für optimale Leistung und Energiesparsamkeit, während Features wie Sanftanlauf, Motorbremse, Laserführung und LED-Beleuchtung ein präzises und sicheres Arbeiten ermöglichen. Der Tiefentladeschutz garantiert die Langlebigkeit der Akkus, die mit anderen Makita-Geräten kompatibel sind.
Die positive Resonanz von Kunden auf die Makita DLS600Z unterstreicht ihre Qualität und Zuverlässigkeit. Die Vorteile wie Mobilität, leistungsstarker Akkubetrieb und komfortable Ausstattung überwiegen deutlich mögliche Nachteile. Durch die im Vergleich zu anderen Makita Kappsägen eher kleine Schnittkapazität ist der Anwendungszweck allerdings leicht eingeschränkt.
Wer eine Kappsäge für Renovierungen und den Innenausbau sucht und dabei hauptsächlich Leisten zusägen will, trifft mit der Baureihe DLS600Z genau ins Schwarze. Das Gerät nimmt kaum Platz weg, der Akku sichert stundenlanges Arbeiten ohne störende Kabel und das Sägeblatt geht dank der 5000 Umdrehungen pro Minute durch Holz wie Butter. Für das Modell DLS600Z von Makita gibt es deshalb eine klare Empfehlung im vom Hersteller angegebenen Nutzungsbereich.
Schnittleistung:
75%
Winkeleinstellung:
96%
Funktionsumfang:
90%
Gesamtbewertung:
87%
Fragen und Antworten
Nein. Das „Z" im Namen steht bei Makita für die Auslieferung ohne Akku und ohne Ladegerät. Der Gedanke dahinter: Wer bereits Geräte aus dem 18-Volt-LXT-System besitzt, nutzt seine vorhandenen Akkus weiter und zahlt nicht doppelt. Wer neu einsteigt, muss Akku und Ladegerät separat bestellen – dieser Zusatzkauf sollte in der Preiskalkulation berücksichtigt werden.
Die DLS600Z arbeitet mit 18-Volt-Akkus aus dem Makita LXT-System. Kompatibel sind Akkus von 1,5 bis 6,0 Amperestunden. Wichtig: Die Hochkapazitäts-Akkus BL1890 und BL18120 lassen sich nicht verwenden – sie passen konstruktiv nicht in die Aufnahme. Wer diese Akkus bereits besitzt, sollte das vor dem Kauf einplanen. Je höher die Amperestundenzahl, desto länger die Laufzeit: Mit einem 6,0-Ah-Akku kommt man auch durch einen langen Arbeitstag.
Bei 90 Grad trennt die Säge Werkstücke bis 46 x 92 mm (Höhe x Breite). Bei 45 Grad Gehrung sind es 46 x 65 mm. Damit ist die DLS600Z klar auf Leisten, Latten, Profile und kleinere Kanthölzer ausgelegt. Für breite Bretter oder starke Bohlen reicht die Kapazität nicht aus – hier ist eine größere Säge mit Zugfunktion die passendere Wahl.
Nein, die DLS600Z ist eine reine Kapp- und Gehrungssäge ohne Zugfunktion. Der Sägekopf wird ausschließlich abgesenkt und nicht nach vorn gezogen. Die maximale Schnittbreite von 92 Millimetern ergibt sich daraus direkt. Breitere Werkstücke müssen gewendet und in zwei Durchgängen getrennt werden, was die Präzision beeinträchtigen kann. Der Verzicht auf die Zugfunktion ist der Preis für das geringe Gewicht und die kompakten Abmessungen.
Die Säge ist ungewöhnlich flexibel für ihre Größe: Der Sägekopf lässt sich beidseitig um bis zu 46 Grad neigen, der Gehrungswinkel reicht 52 Grad nach links und rechts. Damit sind auch Doppelgehrungen ohne Wenden des Werkstücks möglich – ein Vorteil gegenüber vielen kompakten Modellen, die nur nach links neigen. Für Sockelleisten, Deckenprofile und Eckverbindungen im Innenausbau ist das eine echte Arbeitserleichterung.
Die Säge ist für Zuschnittarbeiten bei Renovierungen und im Innenausbau konzipiert. Ideal geeignet ist sie für Sockelleisten, Zierleisten, Laminat-Übergangsprofile, Dachlatten, kleinere Kanthölzer und Aluminiumprofile. Ihre Stärke liegt im mobilen Einsatz: Mit 6,3 bis 6,6 Kilogramm und Abmessungen von 340 x 400 x 440 Millimetern ist sie schnell an jeden Arbeitsort gebracht – auch dorthin, wo keine Steckdose verfügbar ist. Für großformatige Zuschnitte in der Werkstatt ist sie dagegen nicht gedacht.
Die tatsächliche Laufzeit hängt von Akkukapazität und Material ab. Der bürstenlose Motor arbeitet deutlich energieeffizienter als ein Bürstenmotor, zusätzlich reguliert die Automatic Torque Drive Technology (ADT) die Drehzahl während des Betriebs bedarfsgerecht – bei geringem Widerstand wird weniger Energie verbraucht. In der Praxis reicht ein 5,0- oder 6,0-Ah-Akku für einen typischen Arbeitstag im Innenausbau. Ein integrierter Tiefentladeschutz schaltet das Gerät ab, bevor der Akku vollständig entleert ist, und verlängert so dessen Lebensdauer.
Ja, gleich in zwei Varianten. Im Lieferumfang enthalten ist ein Staubsack, der sich direkt am Absaugstutzen befestigen lässt – damit ist die Säge ohne Zusatzausrüstung sofort einsatzbereit, was beim mobilen Einsatz auf der Baustelle praktisch ist. Für staubärmeres Arbeiten lässt sich alternativ eine Fremdabsaugung anschließen. Der Saugstutzen misst 32 Millimeter innen und 37 Millimeter außen und passt damit zu gängigen Werkstattsaugern; der Sauger muss nicht von Makita stammen. Für einzelne Schnitte genügt auch ein haushaltsüblicher Staubsauger. Bei längeren Arbeiten empfiehlt sich ein Sauger mit ausreichender Leistung, damit Schnittlinie und Laserstrahl gut sichtbar bleiben.
Die Säge nutzt Sägeblätter mit 165 Millimeter Durchmesser und 20 Millimeter Bohrung. Dieses Maß ist kleiner als bei klassischen Netz-Kappsägen, entsprechend sollte beim Nachkauf genau auf beide Werte geachtet werden. Für saubere Schnitte in Holz empfiehlt sich ein Blatt mit hoher Zähnezahl. Für Aluminiumprofile ist ein spezielles Alu-Sägeblatt mit negativem Spanwinkel erforderlich – ein Holzblatt kann sich im Material verhaken.
Für beide – mit unterschiedlicher Begründung. Handwerker schätzen sie als mobile Zweitsäge für Montagearbeiten vor Ort, wo eine große Kappsäge zu unhandlich wäre. Ambitionierte Heimwerker profitieren von der Profitechnik mit bürstenlosem Motor, Laser und ADT, sofern sie das LXT-Akkusystem bereits nutzen. Für reine Gelegenheitsanwender mit ein bis zwei Projekten im Jahr ist die Anschaffung inklusive Akku und Ladegerät hingegen unverhältnismäßig teuer – hier ist ein einfaches Netzgerät die wirtschaftlichere Lösung.
Video zur Makita DLS600Z
Englischsprachiges Video zur Demonstration der Makita DLS600 / DLS600Z mit angeschlossener Absaugung und zahlreichen Testschnitten.
Alternative Kappsägen im Vergleich
Andere Akku-Kappsägen in der Vergleichstabelle:
Modell | Bosch GCM 18V-305 GDC | Makita DLS211ZU | Makita DLS111ZU | Einhell TE-SM 36/210 | Makita DLS714NZ | Bosch GCM 18V-216 | DeWalt DCS365N | Makita DLS600Z | Einhell TE-MS 18/210 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Bild | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
Leistung | 18 V Akku | 2 x 18 V Akku | 2 x 18 V Akku | 2 X 18V Akku | 2 X 18V Akku | 18 V Akku | 18 V Akku | 18 V Akku | 18 V Akku |
Leerlaufdrehzahl | 2.550 – 4.000 min-1 | 4.400 min-1 | 4.400 min-1 | 3.800 min-1 | 5.700 min-1 | 4.600 min-1 | 3.750 min-1 | 5.000 min-1 | 3.000 min-1 |
| 305 mm | 305 mm | 260 mm | 210 mm | 190 mm | 216 mm | 184 mm | 165 mm | 210 mm | |
Schnitttiefe 90° | 104 mm | 107 mm | 91 mm | 65 mm | 52 mm | 70 mm | 50 mm | 46 mm | 60 mm |
Schnittbreite 90° | 341 mm | 363 mm | 310 mm | 310 mm | 300 mm | 270 mm | 250 mm | 92 mm | 120 mm |
Gehrungswinkel | -52° bis +60° | -60° bis +60° | -60° bis +60° | -47° bis +47° | -47° bis +57° | -47° bis +47° | -48° bis +48° | -52° bis +52° | -47° bis +47° |
Neigungswinkel | -47° bis +47° | -48° bis +48° | -48° bis +48° | -45° bis +0° | -45° bis +5° | -47° bis +0° | -48° bis +2° | -46° bis +46° | -45° bis +0° |
Zugfunktion | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | nein | nein |
| ja | ja | ja | ja | nein | nein | nein | ja | ja | |
Laser / LED | Laser | Laser | Laser | Laser + LED | nein | Laser | LED (XPS) | Laser | Laser + LED |
Staubabsaugung | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja |
Gewicht ca. | 26,6 kg | 30,7 bis 31,3 kg | 26,7 bis 27,3 kg | 12,57 kg | 13,5 kg | 13,5 kg | 11,5 kg | 6,3 kg | 7,8 kg |
Bewertung | 99 von 100 | 99 von 100 | 98 von 100 | 94 von 100 | 94 von 100 | 93 von 100 | 92 von 100 | 87 von 100 | 85 von 100 |
Details | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos | mehr Infos |
Preis |
940,04 €
|
1.069,50 €
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198,00 €
|
574,93 €
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499,00 €
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399,99 €
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500,58 €
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124,99 €
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Die Makita DLS600Z ist eine leichte und kompakte Akku-Kappsäge. Für das Schneiden von größeren Werkstücken findest Du in unserem Vergleich deutlich größere und leistungsfähigere Akku-Kappsägen. Diese haben größere Sägeblätter und häufig eine Zugfunktion. Die beiden besten Akku-Modelle mit den größten Schnittleistungen und umfangreichsten Winkeleinstellungen bietet auch Makita an: Das stärkste Modell ist die Makita DLS211ZU mit 305 mm Sägeblatt und die DLS111ZU bietet mit 260 mm Sägeblatt ebenso gute Leistungen an.

















